Aktiver (Büro-)Alltag

aktiver Alltag

Zu viel Sitzen, zu wenig Bewegung – hin zu einem aktiven Alltag

Die Gestaltung von einem aktiven Alltag fällt heutzutage gar nicht mehr so leicht. Jeder weiß, dass Bewegung, frische Luft und Ernährung wichtige Faktoren für ein gesundes Leben sind. Die Anzahl der Menschen, die sitzende Tätigkeiten verrichten und sich „bequem“ ernähren, nimmt jedoch stetig zu.

Am Ende des Tages hat man sich meistens viel zu wenig bewegt, was auf Dauer gesundheitliche Folgen haben kann. Wenn dann noch eine ungesunde Ernährung hinzukommt, sind die Auswirkungen dieser Lebensweise vorprogrammiert.

Eines der größten Probleme im Alltag vieler Deutscher ist das häufige Sitzen. Nach dem Aufstehen nimmt man sein Frühstück bereits im Sitzen ein oder begibt sich direkt zum Auto oder der Bahn und verbringt auch diesen Weg in der Regel sitzend. Anschließend folgt noch der Weg ins Büro, auf dem manche von euch noch die Möglichkeit haben sich zwischen dem Aufzug und der Treppe zu entscheiden (und sind wir mal ehrlich, die meisten wählen in diesem Fall oft den Aufzug). Den Rest des Tages verbringt man dann auch wieder überwiegend im Sitzen, bis man sich irgendwann auf den Heimweg begibt und erschöpft vom Tag auf die Couch fallen lässt.

Fast jeder hat sicher schon die Aussage „Sitzen ist das neue Rauchen“ gehört. Und auch das tägliche Schrittziel von 10.000 Schritten ist nahezu jedem geläufig. Über die beste Anzahl der täglichen Schritte streiten sich die Gelehrten. Wir sagen: „Je mehr, desto besser!“.

Fakt ist, dass unser Körper mit seinem Bewegungsapparat dafür ausgelegt ist täglich große Strecken zurückzulegen und sich viel zu bewegen. Das moderne und bequeme Leben schadet deshalb langfristig unserer Gesundheit. Dagegen kann man aber einiges tun. Hier sind unsere Tipps für einen aktiven (Büro-)Alltag (egal ob im Homeoffice oder im Gemeinschaftsbüro):

  1. Benutzt lieber Treppen als Aufzügen
  2. Lauft beim Telefonieren umher
  3. Geht regelmäßig zum Kopierer
  4. Haltet kurze Beratungen im Stehen ab
  5. Geht zum Kollegen anstatt ihm eine E-Mail zu schreiben oder ihn anzurufen
  6. Nutzt einen höhenverstellbaren Schreibtisch (wenn möglich)
  7. Trinkt genug und regelmäßig (am besten Wasser) – das deckt euren Flüssigkeitsbedarf und fördert Toilettengänge
  8. Macht Spaziergänge nach Mahlzeiten oder in der Mittagspause
  9. Bewegt euch auch am Arbeitsplatz

Höhenverstellbarer Schreibtisch, Klapptisch

Ein höhenverstellbarer Schreibtisch kostet heute kein Vermögen mehr. Durch diesen könnt ihr regelmäßig, je nach Befinden und Tätigkeit, eure Körperhaltung verändern. Genau das ist wichtig für eure körperliche Gesundheit. Sprecht euren Vorgesetzten zu diesem Thema an und fragt nach der Möglichkeit einen höhenverstellbaren Schreibtisch zur Verfügung gestellt zu bekommen. Bei der Menge an Zeit, die man an seinem Arbeitsplatz verbringt, sollte dieser auch möglichst ergonomisch und auf euch angepasst gestaltet sein.

Für diejenigen, die überwiegend im Homeoffice arbeiten, stellt vielleicht ein Klapptisch* in der entsprechenden Höhe eine günstige und platzsparende Alternative dar.

Übrigens verbrennt ihr im Stehen zudem mehr Kalorien als im Sitzen und könnt so zusätzlich Einfluss auf eure Kalorienbilanz nehmen.

Bewegung und Schrittziel

Bewegung und Sport führen nicht nur zu einem erhöhten Wohlbefinden, sie steigern auch die allgemeine körperliche und geistige Leistungsfähigkeit im Alltag. Wer die Möglichkeit hat, sollte beispielsweise Spaziergänge in der Mittagspause machen (idealerweise nach dem Essen). So wirkt ihr dem allseits bekannten Mittagstief entgegen, senkt euren Blutzuckerspiegel und “sammelt” Schritte, um jeden Tag ein gesundes Maß an Bewegung zu gewährleisten.

Grundsätzlich gilt, dass man bereits einen positiven Einfluss auf seinen Blutzuckerspiegel nehmen kann, wenn man 1-2 Minuten pro Stunde umherläuft.

Als eine weitere Möglichkeit, um etwas Bewegung in den Büroalltag zu bringen und Haltungsschäden entgegenzuwirken, kann man sogenannte “Schreibtischübungen” machen. Dafür gibt es verschiedene Programme. Eines, welches euch in regelmäßigen Abständen mit einer entsprechenden Anleitung an Bewegung erinnert, wird kostenlos vom Bundesgesundheitsministerium angeboten. Hier ist der entsprechende Link zu: “Pauls Schreibtischübungen“. Denkt jedoch daran dies mit euren Vorgesetzten abzusprechen. Diese sollten solche präventiven Gesundheitsmaßnahmen im Regelfall jedoch befürworten.

Alternativ besteht auch die Möglichkeit, klassische Bewegungen wie Arm-/Schulterkreisen und leichte Dehnungsübungen in euren Arbeitsalltag zu integrieren und ihn so aktiv zu gestalten.

Wem es schwer fällt sich zu Bewegung zu motivieren, für den kann ein Fitnesstracker* sehr hilfreich sein. Wir selbst haben damit sehr gute Erfahrungen gemacht. Viele Krankenkassen fördern den Kauf eines Fitnesstrackers übrigens. Es ist ratsam sich zu diesem Thema einfach mal bei seiner Krankenkasse zu informieren.

Euren aktiven Alltag solltet ihr am besten mit einer gesunden Ernährung ergänzen. Meal-Prep eignet sich perfekt für eine Tätigkeit im Büro (und für alle anderen Berufe natürlich auch). In unserem Artikel findet ihr Informationen und Tipps dazu.


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Eine Antwort

  1. Melli sagt:

    Seitdem ich in meinem Alltag bewusst darauf achte, fühle ich mich viel fitter. Danke für die Tipps! Viele Grüße Melli

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